Heimatlandschaft Nordböhmisches Niederland

Dauerausstellung

Historische Ereignisse BG_05w

Im Mittelalter gehörten noch weite Teile der Oberlausitz zum Böhmischen Reich.

In mehreren großen Wellen kamen deutsche Siedler ins Land, machten es urbar und gründeten Waldhufendörfer.

Die Bauern und Handwerker brachten ihre Kultur, ihren Glauben und ihr Recht mit.

Kriege und Krankheiten überschatteten immer wieder das Land, jedoch die Bevölkerung verstand es zu überleben.

Nach dem 30jährigen Krieg kam es zur Festlegung der Landesgrenzen, die bis heute ihre Gültigkeit haben.

 

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Goldene Bulle Karl des IV. (Faksimile)

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Verwerte Landesordnung des Königreichs Böhaime (Faksimile)

 

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Das Waldhufendorf Warnsdorf

 

Adelige mit Wappen ‚derer von Warnsdorf‘

Das Adelsgeschlecht ‚ von Warnsdorf ‚ 

Als 1189 Friedrich der I. ins Heilige Land aufbrach, nahmen an dem Kreuzzug auch 24 Herren aus dem Geschlecht ‚derer von Warnsdorf ‚ teil.  Wegen ihrer Tapferkeit hat man sie nach Rückkehr mit Helm und Schild beehrt und in den Ritterstand erhoben. Ihr Wappen kennzeichnete ein weißer Stern über einem liegenden Halbmond im blauen Feld.

Im 14. Jahrhundert wirkt im Zittauer Dechanat der hochgebildete Komtur des Johanniterordens Heinrich von Warnsdorf und ein Wolf v.W. besitzt das Gut Hainewalde. Um das Dreiländereck Sachsen – Böhmen – Schlesien treten in der Folgezeit Hans, Siegmund, Georg, Wölfel, Joh. Christoph sowie weitere Herren des Geschlechts durch ihre Besitztümer in Erscheinung. Ihre Namen wurden in der Oberlausitz und um Lauban bis in das 18. Jahrhundert auf Leichensteinen und Fahnen festgehalten. Der Halbmond mit Stern wurde zum Wahrzeichen der Heimatstadt Warnsdorf.

Das Gemälde einer unbekannten Adeligen ist im direkten Zusammenhang mit den Rittern von Warnsdorf zu betrachten. Eine alte Darstellung des Wappens mit Initialen T. Z. und R. R. deutet auf eine bislang nicht näher bekannte Einheirat in ein Badisches Adelsgeschlecht hin.  Das Originalgemälde befindet sich im Schloss von Bruchsal.

 

 

Die Vertreibung

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Originalaushang von Schönlinde

 

Angeordnet durch tschechische Nationalkomitees, begann im Monat des Kriegsendes die erste Vertreibungswelle. Den sogenannten „wilden“ Vertreibungen folgten ab Sommer 1945 die systematischen Vertreibungen, welche bis Herbst 1946 andauerten. In jener Zeit mussten im nordböhmischen Niederland insgesamt 94 000 Menschen ihre Heimat verlassen. Die Bevölkerungszahl reduzierte sich damit um 83%.

Quelle: Wilhelm Pfeifer – Weissbuch Niederland

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Abmarsch mit Hab und Gtut auf dem Leiterwagen

 

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Die Sudetendeutschen und ihre Aufnahmeländer

Ergebnis der Volkszählung vom 13.9.1950

Quelle: Sudetendeutscher Heimatatlas

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Umgebidehäuser – Modelle

Landschaft und Infrasruktur

In der hüheligen Landschaft des Niederlandes ist das Oberlausitzer Umgebindehaus stark verbreiet.

 

 

 

 

 

 

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Ladschaftsrelief und Heimatmotive

 

Industrie und Handwerk

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Das Weberhandwerk hatte im Niederland bereits vor Jahrhunderten Fuß gefasst. Es war die Grundlage für die später florierende Textilindustrie, welche zur Haupteinnahmequelle der Befölkerung wurde.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Produkte der heimischen Hersteller

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Glaserzeugnisse aus Kreibitz und Steinschönau

 

Werke der Heimatkünstler

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Ölgemälde von Oskar Kreibich, August Frind und Wenzel Salomon u. A.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Heimatbezogene Aquarelle, Zeichnungen und Fotografien

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vereinsleben

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Kultur und Christentum

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Aus dem Kleiderschrank der Niederänder

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Devotionalien